Windsor Castle

12Sept2016

Heyho!

Es ist wieder eine Woche vorbei und wieder gibt es ein paar Neuigkeiten zu berichten.

Die Schule hat hier wieder angefangen und zwar auch für den kleinsten (3,5 Jahre). Der geht jetzt nämlich zur Vorschule, was ich allerdings etwas sehr zeitig fand für. Wie sich aber herausgestellt hat verstehen hier viele einen ganz normalen Kindergarten als Vorschule. Der Vorteil für mich dabei ist zwar, dass ich den Vormittag frei habe, aber das auch gleichzeitig eine große Umstellung für den kleinen ist. Denn die Sommerferien sind vorbei und er muss in die Vorschule, in der viele komplett neue Leute sind. Zudem ist der Weg bis zur Vorschule sehr weit weg für ein Kleinkind, weshalb er immer müde ist und oftmals nicht besonders gut gelaunt und ganz nebenbei ist auch noch ein neues AuPair da. Das heißt vorallem, dass er viel schreit, insbesondere nach dem Mittagsschlaf und er zum Morgenmuffel mutiert ist. Hoffentlich wird das noch besser!

Am Sonntag war ich aber wieder unterwegs auf Erkundungsreise in England. Das Ziel: Windsor Castle. Das hieß also mit dem Zug von Thatcham nach Slough und von da aus mit einem völlig verspätetem Bus (20min) nach Windsor. Dort endlich angekommen, lief ich sofort zum Schloss. Allerdings war ich dann erstmal etwas niedergeschlagen als ich ich die knapp 50m lange Warteschlange sah, die aus dem Eintrittsgebäude herausragte. Dennoch musste ich nicht allzulange dort warten, da 5 Schalter für die Eintrittskarten offen waren. Der Eintrittspreis von 20£ (ca. 23,50€) ist zwar nicht gerade wenig, aber dafür bekommt einen kostenlosen Audioguide in 9 verschiedenen Sprachen (unter anderem Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch) und Zutritt zu allen öffentlichen Anlagen, Gärten, Ausstellungen und Gebäude. Nachdem mir dann auch noch gesagt wurde, dass Windsor Castle das Versailles des Vereinigten Königreichs ist, waren meine Erwartungen natürlich auch dementsprechend hoch, aber ich wurde nicht enttäuscht. Trotzdem würde ich sagen, dass es mehrere deutsche Schlösser, Burgen und Festungen gibt, die noch ein bischen schöner sind. Leider gibt es aber dafür keine königliche Garde in Deutschland, die man ärgern kann, ohne, dass die eine Regung von sich geben. Allerdings war ich dann doch zu höflich, um die Gardesoldaten zu ärgern.

Hier sind noch ein paar Bilderlaughing

der markante Rundturm von Windsor Castle rechts ist die schlosseigene Kathedrale meine eigene Tür im Schloss :D der private Garten und die privaten Räumlichkeiten der königlichen Familie Windsor Castle mit Blick auf die Nordterrasse

Byyyyyyeeee!

Ein neuer Hund und der Ausflug nach Reading

05Sept2016

Heyho!

Die 2. Woche ist vorüber und es ist mal wieder einiges zu berichten.

Abgesehen davon, dass ich jetzt den Spitznamen "Sonic" von den Kindern erhalten habe, wegen meiner Frisur, werde ich ansonsten von allen Freunden und Bekannten der Gastfamilie nur noch als "Norman the German" bezeichnet. Doch wie kam es dazu?

Ansich fing alles mit einer normalen Gartenparty an, die aber diesmal wirklich einen besonderen Grund, von dem ich nur leider keine Ahnung hatte - und zwar der Geburtstag eines guten Freundes des Gastvaters. Aber ich will auch gar nicht weiter abschweifen.... Irgendwann holte das "Geburtstagkind" eine Art Minibowling heraus für zwei Teams mit je vier Spielern. Dadurch, dass wir Männer zu acht waren, ging das auch ganz gut auf. Das Team mit den roten Bällen war das "Team Britain" und das Team mit den blauen Bällen, in dem ich war, war das "Team International". Das Team Britain bestand aus vier Briten und das Team International aus einem Briten, einem Iren, einem Franzosen und mir - dem Deutschen. Mein Team hat zwar knapp verloren, aber als ich einmal die Höchstpunktzahl von 100 für mein Team erspielte, ging es los. Ab dann war ich Norman the German.

Nun zum neuen Hund:

Nachdem ich zusammen mit den Kindern und einer ehemaligen Nachbarin der Familie den Bale Park besuchte, was wie ein Zoo ist, aber mit deutlich mehr Aktivitäten für Kindern, fuhr ich zusammen mit meiner Gastfamilie am Abend nach London um einen neuen Hund für die Familie auszusuchen. Der Hund ist jetzt ca. 10 Wochen alt und trägt den Namen "Pudding". Eigentlich ist Pudding auch ganz lieb und ruhig, aber er ist leider noch nicht ganz stubenrein und pinkelt deshalb manchmal in's Haus und er kaut auf allem rum, was ihm vor die Nase kommt.

Am vergangenen Samstag habe ich meinen ersten Ausflug gemacht - und zwar in die Großstadt Reading. Dort angekommen, musste ich leider erst einmal feststellen, dass ich eine Station zu früh ausgestiegen bin, wovon ich zunächst nicht besonders begeistert war. Im nachhinein war das aber vermutlich ein glücklicher Zufall, den so konnte ich einiges mehr von der Stadt sehen, die ein unglaublich schönes Stadtzentrum hat mit einem viktorianisch geprägten Park. Allerdings ist es ganz gut, wenn man dort einen Stadtplan oder etwas ähnliches hat, denn es ist dort leichter sich zu verlaufen, als man denkt. Mein Hauptziel war allerdings nicht das schöne Stadtzentrum oder der Park, sondern die Reading Pride. Allerdings als ich dann beim "Festplatz" war, war ich ziemlich nervös, denn zum einen war es die erste Pride bzw. der erste CSD für und zum anderen war ich ganz allein in einem fremden Land. Nach derr anfänglichen Aufgeregtheit, war es aber dort wirklich schön. Alle waren extrem freundlich, es herrschte eine super Stimmung, es gab viele Informationsstände mit vielen kostenlosen Werbegeschenken, sowie die unterschiedlichsten Sorten von Menschen und erstaunlich viele Heterosexuelle. Das beste war allerdings das starke Gefühl von Freiheit das von dort ausging, denn jeder konnte sein, wie er ist, ohne dafür blöde Blicke oder Kommentare zu ernten.

Das war es jetzt auch schon vorerst.

Bis bald!

Puh - die erste Woche ist geschafft!

29Aug2016

Heyho!

Die erste Woche ist jetzt vorbei und es hat eine Menge Spaß gemacht. Natürlich gab es auch einige Situationen, die nicht so einfach waren, wie zum Beispiel, wenn der kleinste (3 Jahre) bockig war, weil er nicht ständig alles bekommen hat, was er wollte. Die Folge war eine Menge Gequängel und auf Fragen nur undeutbare Laute als Antworten. - Aber gut, auch das habe ich irgendwie hinbekommen und die schlimmste Situation war das bei weitem noch nicht! Ganz im Gegenteil, das war noch einfach.

Denn die Katastrophe schlecht hin kam ja erst noch! Man stelle sich vor: 3 Kinder raufen miteinander mit der Folge, dass am Ende jemand weint und obendrein fällt noch ein Kleiderschrank so gut wie um - und das nur, weil die 3 ihre Zimmer aufräumen sollten. Das war dann genau der Punkt, in dem ich so gut wie am verzweifeln war. Zum Glück brachte aber der fallende Schrank die Kinder dazu sich wieder zu beruhigen und der Gastvater kam kurz darauf nach Hause und sagte mir, dass der Schrank heute sowieso weg sollte, da die Mutter bereits etwas neues und stabileres als Ersatz gekauft hatte. Doch keine Sorge - das war wirklich nur die Ausnahme!

Ansonsten war es oftmals auch sehr lustig und ich konnte bereits viel erleben. Wie zum Beispiel der Besuch des lokalen Naturreservats mit einem See voller Enten, die nur darauf warteten Brot von den Kindern zu bekommen oder aber auch die 5 Barbecues innerhalb einer Woche! Denn wie mir mitgeteilt wurde, lieben die Briten das und man sollte dan lieber nicht denken, dass sei nur mit vielleicht 5 anderen - Nein! Dahinter verbirgt sich nämlich meist eine Gartenparty mit bis zu 50 Personen und es wird auch nicht zwingend gegrillt. Sondern es geht viel mehr darum, sich mit Freunden zu treffen bzw. neue Freundschaften zu schließen, sowie Alkohol zu trinken - und das nebenbei bemerkt in teilweise hohen Mengen in sehr sehr kurzer Zeit - und sich über alle möglichen Themen zu unterhalten.

Das Abenteuer Frengland hat begonnen

22Aug2016

Hi,

mein Name ist Norman und ich werde für ein Jahr als Aupair in Frengland leben. Um genau zu sein in England bei einer französischen Familie mit 3 Kindern - deswegen Frengland. Gefunden habe ich die Familie bei AuPair World nach einer langen Suche.

Nachdem ich bereits im Juli für eine Woche hier war, um zu sehen wie die Familie lebt, bin ich seit dem 20. August (Samstag) als AuPair bzw. BroPair wieder in Frengland. Aber die Arbeit fängt erst am Dienstag an.

Abgesehen von meinen Erlebnissen hier zu berichten, würde ich mich natürlich über Fragen zum Leben und Arbeit als AuPair freuen.

Bald geht es los

12Aug2016

Dies ist der erste Eintrag in meinem neuen Blog. In Zukunft werde ich hier über meine Erlebnisse im Ausland berichten.